Kite Festival, Prom Dress Shopping, Concert and Happy Birthday, Fal!!!

Morgan ist in der Schule in einem Club, welcher “Beta Club” heisst. Dies ist eine gute Sache, die man bei Bewerbungen und fuer”s College benutzen kann. Im Grossen und Ganzen geht es darum, freiwillige Dienste zu leiste. Somit sind wir am Morgen zu einem Kite Festival gefahren, wo Leute ihre Drachen steigen lassen koennen. Am Rand waren dann noch eingige Staende mit Schmuck und Essen und andere Kleinigkeiten, inkulive kostenloses Eis!! Generell haben wir eigentlich nur Muelleimer aufgestellt und danach haben wir uns in die Sonne mitten auf den Platz gelegt und die Drachen beobachtet.

Danach sind Laurel, Morgan und ich zu Subway gefahren und danach hatte ich das erste mal ein Eis von Dairy Queen (Blizzard)! Wenn ihr jemals in Amerika seid, kauft euch das omg!!!!

Dann sind wir zu einem Consignemnt Store gefahren, um fuer ein Kleid zu gucken, was ich beim Prom tragen kann. Prom ist am 7. Mai und ich habe bisher noch kein Date, aber da ist jemand mit dem ich wahrscheinlich gehe, er muss mich nur noch fragen, zwinker zwinker. Ich hatte mich an diesem Tag noch nicht fuer ein Kleid entscheiden koennen, habe dann aber vorgestern ein blaues, langes Kleid gekauft, fuer einen sehr guten Preis, da sie in dem Laden gebrauchte Kleider verkaufe. Viele Maedchen geben fuer ihr Outfit sehr, shr viel Geld aus und ich bin froh, dass ich jetzt ein Kleid gefunden habe und mir darum keine Sorgen mehr machen muss. Prom generell ist eine Art Ball inklusive Essen, Tanzen, tausende von Fotos machen, und natuerlich “After Prom”. Dazu geht man nach dem eigentlichen Tanz und spielt kleine Spiele und kann Preise gewinnen, ich habe gehoert, eine Huepfburg wird auch da sein lol :D. Mal sehen, wie das so wird, ich freue mich schon total!

Am Abend sind wir dann mit Freunden essen gegangen und spaeter zu dem Konzert von Brantley Gilbert, einem Countrysaenger, gefahren. Ich hatte total viel Spass, auch wenn ich die Vorbands besser fand, als den eigntlichen “Star”.

Nach dme Konzert haben wir uns dann wieder alle mit unseren Freunden getroffen und konnten den 18. Geburtstag von unserer Freundin Fallon feiern! Happy Birthday, Fal!!

Ich glaube dieser Tag war einer meiner besten Tagen meines Auslandsjahres und konnte abends erschoepft, doch super gluecklich ins Bett fallen!

Springbreak

Hier in den USA hat man im Fruehling 1 Woche Ferien. Unsere Ferien sind am 25.03. angefagen und unser erster Schultag danach war dann am 04.04.

Ostern am Sonnatg war fast genauso, wie es bei mir in Deutschlnd gewesen waere. Morgens bin ich in die Kirche gegangen und als wir wieder nachhause gekommen sind, waren ueberall bunte Plastikeier mit Suessigkeiten in ihnen im Haus zum Suchen verteilt. Meine Gastschwester und ich haben ausserdem beide einen Korb voll mit Kleinigkeiten bekommen, worueber wir uns sehr gefreut haben. Nachmittags sind wir dann noch Familie besuchen gefahren und haben zusammen gegrillt.

Am Dienstag bin ich mit meiner Gastschwester und unserer Freundin Laurel wandern gefahren. Es nannte sich “Cascades” und wir sind hoch zu einem grossen Wasserfall gekommen. Davor war ein kleiner See mit grossen Steinen drin, worauf wir kleine Snacks geniessen konnten. Weil wir, als wir unten angekommen waren, ziemlich erschoepft waren, goennten wir uns dann noch ein Eis von einem kleinen Kiosk. Cotton Candy (Zuckerwatte) ist hier meine neue Lieblingssorte! Ich finde es sehr interessant, dass Jugendliche hier gerne wandern gehen, in Deutschland wuerden wir das eher nicht machen, aber hier ist eine gute Alternative zu Shoppen oder Filme gucken.

Am naechsten Tag sind wir drei mit Morgans Bruder Michael in den Safarie Park gefahren. Dies ist ein Park, wo man mit dem Auto durchfaehrt und die Tiere zu dir ans Fester kommen. Das war total witzig und hat mega viel Spss gemacht. Danach sind wir noch zu “Foamhenge” gefahren, was so wie das originale “Stonehenge” aus England aussehen soll. Hier ist es jedoch nicht aus Stein, sondern aus Schaumstoff gemacht!

Ansonsten sind wir in den Ferien noch shoppen mit Freunden gefahren oder haben einfach generell unsere freie Zeit genossen. Ich glaube diese Fruehlingsferien waren bisher die besten, die ich jemals hatte, da ich so viel mit Freunden gemacht habe und es ausserdem Dinge waren, die man nicht jeden Tag macht. Der Safari Park und “Hiking the Cascades” stand sogar auf unserer Bucketliste!

Ich hoffe ihr hattet auch alle schoene Ostern und eine gute Ferienzeit!

PS: Ich kann nicht glauben, dass ich jetzt schon fuer meine Kurse in der Oberstufe gewaehlt habe und alles so nahe kommt. Nur noch 60 Tage, bis ich nachhause fahre!!

Aside

Ich hatte mir uebrigens vorgenommen, Galerien zu erstellen, damit die Texte mal ein paar Bilder zum nachvollziehen bekommen. Da ich meine Fotos jedoch mit meiner Kamera mache, geht das nicht. Alle Datein sind zu gross!!

Sorry ’bout that.

“Everything happens for a reason”

Mit diesem Beitrag moechte ich euch ein bisschen darueber erzaehlen, was ich in meinem Auslandsjahr bisher so gelernt habe und wie sich meine Einstellungen auf Dinge veraendert haben.

Generell kann man sagen, dass man als Austauschschueler viele Sachen viel mehr wertschaetzt und man lernt, jeden Moment zu geniessen. In 81 Tagen werde ich meine Reise zurueck nach Deutschland antreten und besonders in der letzten Zeit habe ich gemerkt, dass ich es sehr bereuen werde, wenn ich meine restliche Zeit hie rnicht sinnvoll nutze. Und da fragt man sich dann doch: Sollte ich diese Einstellung nur hier in Amerika haben oder es auf meine Zunkunft uebertragen? Definitiv zweiteres. Auch wenn ich erst 16 Jahre alt bin, jeder Moment ist kostbar und der Satz “Lebe jeden Tag so, als waere es dein letzter”, hat fuer mich hier Bedeutung angenommen.

Auf einem fremden Kontinent, neuen Land unter neuen Leuten kann man sich vielleicht mal etwas verloren vorkommen. Aber was kann es schaden? Man lernt ueber seine Grenzen zu gehen und mehr aus sich herauszukommen.

Meiner Meinung nach sollte man jeden Augenblick und jede Sekunde seines Lebens geniessen, da jeder Tag zaehlt. Und auch wenn es mal nicht so gut laeuft: Everything happens for a reason! Dies kann ich definitiv mit meiner Verletzung bestaetigen. Ich dachte, dies wuerde meine Efrahrung hier in den USA kaputtmachen und negativ beeintraechtigen. Im Endeffekt hat es mir jedoch geholfen, viel enger zu meinen Freunden zu kommen und Dinge mit anderen Augen zu sehen.

Zum Schluss moechte ich mich einfach nochmal bedanken, besonders bei meiner Familie, die diese Erfahrung moeglich machen. Man kann wirklich sagen, dass ich in diesem Moment meinen Traum lebe und ich in der Lage bin, so viel zu erkunden und kennzulernen. DANKE!!

 

Very little is needed to make a happy life; it is all within yourself, in your way of thinking.

Marcus Aurelius

Die Zeit rennt!

Aside

Gestern war mein 200ster Tag hier in den USA!!! 112 days left – die Zeit rennt!!!

Marco Rubio Rally – Ich bin im Fernsehen!

Am Dienstag findet in Virginia, dem Staat in dem ich zur Zeit wohne, die Primary Election (Erste Wahl) fuer die Wahl des neuen Presidenten statt. Republikant Marco Rubio hat gestern im Roanoke College eine Rde gehalten, um mehr Voter fuer sich zu gewinnen. Donald Trump wird ausserdem Montag in Radford eine Rally haben, weshalb Rubio auch klar gegen seinen Gegner argumentierte.

Meine Freunde, die wahlberechtigt sind, werden sogar hoechstwahrscheinlich fuer in voten und deshalb hatten wir uns dazu entschlossen, an der Rally teilzunehmen. Ich habe so eine Veranstaltung sonst immer nur im Fernsehen gesehen und dieses Mal kann ich sogar sagen: Ich war live dabei und im TV zu sehen!!!

Da circa 3000-4000 Personen Rubio reden hoeren wollten, mussten wir dementsprechend in einer sehr sehr langen Warteschlange vor dem Eingang der Sporthalle des Colleges warten. Nachdem unsere Tickets gescannt wurden, sind wir in die Halle gekommen, wo es schon total ueberfuellt war, Sitzplaetze gab es jedenfalls fuer uns keine mehr. Deshalb standen wir erst einmal ein paar Minuten planlos rum. Dann jedoch wurden wir von einer Frau gefragt, ob wir auf das Podium moechten, welches sich direkt vor einer Amerika Flagge befand und uns direkt hinter Rubio platzieren sollte. Dort bekamen wir Sticker und Plakate und warteten, bis Rubio dann endlich kam und seine Rede hielt.

Politisch gesehen sprach er ungefaehr 10 Minuten ueber seinen Gegner Donald Trump, der in Umfragen im Moment mit 35 Prozent gegen Rubo (13 Prozent) fuehrt. Er sagte, dass wenn Trump die Nomination bekommt, der “American Dream” in Gefahr sei und die Republikaner ausserdem moeglicherweise gegen Die Demokraten Hillary Clinton und Bernie Sanders verlieren koennten. Rubio versprach, dass er am ersten Tag als President den Affordable Care Act und alle von President Barack Obamas “nicht verfassungsgerechten exekutiven Ordnungen” aufheben werde. Er moechte das Militaer erweitern um die Vereinigten Staaten von den Drohungen aus Nord Korea, dem Mittleren Osten, China und dem Islamistischen Staat beschuetzen. Ausserdem will er Vorteile fuer Veteranen erweitern.

Ich finde es einfach nur witzig, dass ich als deutsches, 16 jaehriges Maedchen im Fernsehen als einer von Rubios Unterstuetzern praesentiert wurde und meine Freunde und ich waehrend der Rede zu sehen sind. Es war ausserdem eine super Erfahrung.

Unterschiede – “u r weird”

Heute bin ich schon 194 Tage in den USA und in dieser Zeit sind mir dann doch relativ viele Dinge aufgefallen, die in diesem Land einfach ganz anders sind.

Generell kann ich sagen, dass die Amerikaner als Personen sehr sehr stolz auf ihr Land sind. Dies merkt man nicht nur an ihrer Ausdrucksweise, sich haeufig als Amerikaner zu bezeichnen, sondern auch fast vor jeden Haus, die uebrigens meistens riesig sind, einen gemuetlichen Keller zum Zusammenkommen haben und einen Pool oder so besitzen, ist eine Nationalflagge. In der Schule starten wir ausserdem jeden Tag mit der “Pledge of Alligance” (darueber koennt ihr in meinem Beitrag ueber das Schulleben lesen), wobei wir den Blick zur Flagge gerichtet haben und die Hand an die Stelle unseres Herzens legen. Vor jedem Spiel einer Varsity Mannschaft wird die Nationalhymne gesungen.

Ein grosser Teil vieler Menschen hier in den USA ist ausserdem die Religion. Praktisch an jeder Strassenecke ist eine Kirche zu finden und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir selbst nicht bewusst war, wie viele verschiedene Religionen, also zum Beispiel die ganzen Unterordnungen im Christentum, es eigentlich gibt. Religion und glaube ist generell aber auch etwas anderes, als es in Deutschland ist. Die Jugend nutzt es als Gelegenheit zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringe, was haeufig in Clubs geschieht. Klar, das gibt es auch in Deutschland, aber hier ist es sehr viel groesser und intensiver im Vergleich zu zum Beispiel einer mir bekannten Messdienergruppe. Auch ich bin hier in Roanoke einem Club beigetreten, welcher sich “YoungLife” (Junges Leben) nennt. In diesem Club sind so ca. 45 Leute mit zwei “Gruppenleitern”, welche sehr jung sind und somit gut mit Jugendlicen kommunizieren koennen (auuserdem haben sie gerade einen kleinen Jungen bekommen, AAH!). Mit ihnen singen wir viel und meistens gehen wir zusammen eine Bibelstelle durch und innterpretieren diese, um sie auf unser Alltagsleben zu uebertragen. Viele Leute schreiben dies sogar auf und haben eine Art Buch fuer Bibelzitate, die sie in Zitate fuer’s Leben umschreiben. Wenn Club am Abend ist, ueberwiegen ausserdem die Spiele, die immer total witzig sind. Danach beten wir und fahren alle zusammen zu Bojangles, einem FastFood Restaurant, wo wir Mitglieder von anderen YounLife Gruppen treffen. Normalerweise ist jeden Mittwoch vor der Schule “Campaigners”, was theoretisch einfach die Morgenversion von YoungLife ist.

ESSEN! Ja, Amerika ist komplett ungesund. Ich selber habe hier mittlerweile schon 8kg zugenommen und von meinen Austauschschuelerfreunden hoere ich gluecklicherweise aehnliches! 😀 Ich schiebe das hier einfach mal auf meinen Fuss, also ist das okay! Generell muss ich aber einfach echt sagen, dass die Portionen ungefaehr doppelt so gross sind, wie die in Deutschland. Die Nebengerichte sind meistens Chips und eher wenig Leute entscheiden sich fuer einen Salat. Chips sind generell total gross hier, ich sehe jeden Tag mindestens 3 Leute, die eine kleine Chipstuete zum Mittag essen oder sie als Snack im Unterricht essen. Teilweise muss ich auch einfach lachen, wenn Leute versuchen, gesunder zu essen und dann auf Fast Food verzichten wollen. Mehrmals habe ich schon gehoert: Ich esse heute Chicken, das ist kein Fast Food und gesund. Das Problem jedoch ist, dass es dann wieder mit Pommes kommt, oder die Wings in einer fetten Sosse eingelegt worden sind und es dann zusaetzlich noch einmal in einen Dip eingetunkt werden. Schmeckt zwar mega gut, ist dann aber doch einfach total ungesund. Ich denke mir hier trotzdem, dass ich das Essen hier geniessen muss (auch wenn mir das Fett teilweise echt auf den Geist geht), denn wo bekommt man schon einmal Eis in den Sorten Zuckerwatte, PB ‘n J oder Minze mit Oreos?!

Fuer mich als Maedchen ist Shoppen hier einer der besten Sachen, was meiner Kreditkarte manchmal echt weh tut. Aber die Laeden, die es hier gibt, sind fuer ein deutsches Maedchen einfach ein Traum und die Mall ist mit dem Auto nur 15 Minuten entfernt!!

Deutschland in Amerika ist, wie cih nicht gedacht haette, eine schon etwas groessere Sache. In meiner Government Klasse reden wir haeufig ueber Deutschlands Aussenpolitik und in den Nachrichten kann man eigentlich auch immer etwas ueber Deutschland lesen. Autowerbungen sind teilweise sogar in deutsch und BMW, Volkswagen und Mercedes sind total beliebt! Daher wurde ich auch schon von mehreren Jungs ueber Autos ausgefragt. Gleiches mit Fussball! Eigentlich jeder Junge weiss ueber Bayern Munich (Muenchen) und Borussia Dortmund Bescheid. Sie wollen dann gerne wissen, was meine Lieblingsmannschaft oder mein Lieblingsfussballspieler ist. Auch wenn sich das bis jetzt sehr positiv anhoert, viele Leute fokussieren sich immer noch auf die deutsche Vergangenheit. Ueber fragen wie “Habt ihr eigentlich Holocaustmuseen?” oder “Was denkst du ueber Hitler?”, darf ich mich hier einfach nicht aufregen. Ehrlich gesagt nervt es mich dann aber schon, dass es in so viele amerikanischen Filmen um den Nationalsozialismus und Hitler geht. Auch wenn jemand irgendwie einen dummen Spruch brigt, weiss ich, dass sie es ueberhaupt nicht boese meinen, aber im Endeffekt wuerde ich dies dann doch ueberhoeren.

Das letzte, worueber ich euch in diesem Beitrag erzaehlen moechte, sind die Persoehnlichkeiten und Charakterzuege, die mir hie rin den USA aufgefallen sind. Alle sind total hilsbereit, nett und offen und man kann eigentlich nie sagen, dass man auf sich allein gestellt ist. In der Schule faellt mir jedoch auf, dass es die besagten “Cliquen” gibt und eigentlich immer de gleichen Leute mit einander rumhaengen. Was ich eigentlich auch gut finde, nur teilweise ist es einfach schwer, weil die besten Freunde dann lieber etwas alleine machen moechten, anstatt sich mit einer anderen Gruppe zu treffen. Laestereinen sind hier uebrigens auch ganz gross! 😀 Aber weil es jeder tut, faellt der Streit im Endeffekt dann eher klein aus, fuer sie also keine grosse Sache. Ich halte mich meistens einfach raus und hoere zu haha. Bevor ich nach Amerika gekommen bin habe ich ausserdem gehoert, dass es eigentlich nicht wirklich moeglich ist, mit Jungs als Maedchen “nur” befreundet zu sein. Ich persoenlich ahbe diese Erfahrung eigentlich nicht wirklich gemacht und kann mit Jungs “nur” befreundet sein, ohne dass eine Seite irgendwelche anderen Intentionen hat. Von meinen Freunden von Ayusa habe ich da aber auch schon ganz andere Geschichten gehoert!

Ich hoffe dies konnte euch einen kleinen Eindruck davon geben, was hier in den Vereinigten Saaten so anders laeuft und wie man sich hier als Deutsche teilweise so fuehlt haha. 😀

Ich gehe dann jetzt auch mal wieder zurueck an die Schularbeiten,

Tschau tschau tschau (Zitat Morgan: “Why do you speak French?!”)

 

 

 

Seniornight

Am 29. Januar war Seniornigt fuer das Varsity Basketball Team an meiner Schule. Als Mannschaft sind wir nach der Schule zusammen essen gegangen. Nach dem WarmUp ist es ueblich, dass die 12. Klaessler vor einem regulaeren Spiel von ihrer Familie zu einem gewaehlten Lied (ich hatte mich fuer die Deutsche Nationalhymne entschieden) auf das Spielfeld gefuehrt werden und dann wird eine kleine Rede vorgelesen wird, die die Spieler ueber sich geschrieben haben. Ich werde euch meine Rede hier gleich einmal einfuegen.

Nadine is escorted by her host parents Marcy Todd-Hollins and Steve Hollins and her host sister and best friend Morgan Todd. Nadine is an exchange student from Germany and Basketball has always one of the most important parts of her life. Besides being a Referee and coach for 2 years, he has played Basketball for 9 years in Germany in a team called “Hagen Huskies”. Coming to the United States gave her the opportunity to experience being a part of a High School Basketball Varsity Team. Unfortunately, Nadine dislocated her ankle during practice 2 months ago. Nevertheless, she wants to say that she is proud to be part of the team.

After Nadine will graduate in summer from Cave Spring High School she will go back to Germany and continue school as a Junior. In June 2018 she will graduate from her German High School and plans on attending a future in Medicine or Management.

Nadine would like to thank her host family for always taking care and supporting her in everything she does. A special thank you goes to Morgan Todd for being the best sister she can ask for and working out with her as she is not able to participate in practice anymore. Nadine wants to thank all the Coaches for picking her up and for all the support she gets, including mastering challenges outside the gym. For her, Basketball is not only a sport, but an activity which allows to call us a big family. Nadine would like to thank all her teammates for being there for their “German” and always making her smile. NaeNae loves you and promises to always be the loudest cheering on the bench.

Meine Gasteltern und meine Gastschwester haben mich begleitet und es war total toll. Ich war die letzte Person und nachdem der Sprecher meine Rede zu Ende vorgelesen hatte, sind alle juengeren Spieler zu mir auf das Spielfeld gerannt und haben mich umarmt, das hat mich sehr gefreut und war total suess. Ausserdem heben wir das folgende Spiel gewonnen, was den Abend dann noch besser gemacht hat. Nach dem Spiel haben sich dann alle (Familien und Spieler) in der Cafeteria getroffen und zusammen Kuchen und kleine Snacks gegessen, unter anderem war auch ein Schokobrunnen vorhanden. In der Lobby waren ausserdem auf Tischen Plakate fuer die Oberstufenschueler vorhanden. Auf ihnen konnte man viele Bilder hauptsaechlich rund um Basketball, aber auch einfach Bilder mit Freunden Familie und von frueher, sehen. Von unseren Teamkameraden haben wir Seniors dann sogar noch ein kleines Geschenk bekommen, ich habe mich total gefreut!

Generell ist Seniornight dazu da, einen Abschluss fuer die 12. Klaessler zu haben, da es das letzte Mal fuer sie ist, in einer High Scholl Mannschaft zu spielen. Fuer die meisten ist das eine ziemlich grosse und emotionale Sache, da viel Schueler immer in eine Aktivitaet involviert sind und sich Beziehungen zu Mitspeilern und auch Coaches entwickeln.

 

 

Update

Mittlerweile denke ich schon oft darueber nach, wie die Zeit rennt und darueber, dass es gar nicht mehr lange dauert, bis mein Auslandsjahr hie rin Roanoke endet und ich im Flugzeug zurueck nachhause sitze. Gerade habe ich meine Fluginformationen fuer meinen Rueckflug bekommen und ich bin richtig traurig. Wenn ich mir ueberlege, dass mein Leben hier in 123 Enden wird, mochte ich am liebsten schreien. Morgan und ich haben in den letzten Wochen damit angefangen, eine Bucketliste zu schreiben. Viele Dinge wolle wir noch zusammen sehen und tun und ich freue mich schon sehr darauf. Ein paar der Sachen sind fur meine Gastschwester eigentlich auch gar nichts besonderes, aber ein Bonfire mit Smores ist fuer mich dann noch noch einmal eine spannende Erfahrung. Also generell kann ich sagen, dass ich mich an sich schon wieder total auf Zuhause freue, andererseits aber einfach niemals zurueck moechte.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht so viel spannendes zu erzaehlen. Die Basketball Saison ist nun zu ende und gestern hatten wir unser erstes Konferenz Spiel. Wenn wir jetzt ein Spiel verlieren, sind wir raus. Gluecklicherweise haben wir gestern unser erstes Spiel 45:49 gewonnen! Freitag folgt dann das zweite.

Heute bin ich den letzten Tag in meinem Boot (fetter Laufschuh) und kann ab morgen nur noch eine Schiene tragen. Ausserdem soll ich Physiotherapie bekommen.

Da ich mit Sport und sowas sehr sehr langsam wieder anfangen muss, versuche ich nun mich als Manager fuer das Fussball Varsity Team zu bewerben. Eigentlich wollte ich ja Lacrosse im Fruehling probieren, aber nun denke ich, dass ich beim Fussball mehr Spass haben wuerde. Viele Maedchen, mit denen ich zur Zeit in einer Basketballmannschaft bin, spielen im Fruehling Fussball. Auch Morgan und zwei andere Maedchen aus unserem enegen Freundeskreis werden Teil des Teams sein. Ich denke, es waere gut, eine gemeinsame Aktivitaet mit meiner Gastschwester zu haben, da wr so mehr Zeit miteinander verbringen koennen.

Soviel also zu den Sachen, die gerade so aktuell sind.

Bis dann! 🙂

SCHNEE SCHNEE SCHNEE

Nachden ich total neidisch auf meine Freunde war, die oftmals Videos und Bilder von ihrem Schnee in Deutschland gepostet haben, hat es auch hier in Virginia endlich geschenit, und wie! So ziemlich jeden Tag kommt meine neue Schwester also zu mir und sagt: “Let’s go out and play in the snow!” (Lass uns raus gehen und im Schnee spielen). So viel Schnee habe ich schon lange nicht mehr gesehen und vor zehn Minuten haben wir auch schon wieder die Nachricht bekommen, dass die Schule ausfaellt, herrlich! Manchmal gehen wir auch abends, wenn es schon dunkel ist raus in den Schnee und machen Schlittenwettrennen, der perfekte “Berg” dafuer ist hier direkt vor unserer Haustuer! Mit meinem Fuss muss ich zwar sehr vorsichtig sein, aber trotzdem macht es so vil Spass! Glueck haben Morgan und ich ausserdem, da viele Freunde und Mitschueler in unserer Siedlung wohnen und wir somit zu ihnen laufen koennen, um mit ihnen die freien Tage zu verbringen und heisse Schokolade zu trinken. Es ist hier alles sehr huegelig und das Autofahren gestaltet sich sher schwer und risikoreich. Teilweise hoert man so auch von Freunden, die bei ihren Freunden “fest stecken”, da ihre Eltern sie nicht aus dieser Siedlung abholen koennen. So schlimm finden die meisten das aber nicht, es ist eher ziemlich cool! 😀

Also, bleibt warm!