Gastfamilienwechsel, New York, Weihnachten, Rodeo

Ja, ich habe meine Gastfamilie gewechselt. Dieser Beitrag soll eigentlich auch gar nicht so lang werden, aber trotzdem moechte ich euch darueber informieren und ein paar Dinge erklaeren und klarstellen.

Wer meinen letzten Beitrag ueber meine Verletzung gelesen hat, kann sich bestimmt vorstellen, dass die letzte Zeit nicht wirklich einfach fuer mich war. Ich war jeden Tag wirklich nicht in der besten Laune und mit der Zeit sind mir so irgednwie die Agen aufgegangen und ich habe gemerkt, dass ich mit meiner Gastfamilie nicht so wirklich gluecklich bin. Es gibt einen Grund, der ausschlaggebend fuer mich war, zu sagen, dass ich meine Gastfamilie wechseln moechte. Diesen moechte ich jeden nicht veroeffentlichen und erwarte auch, dass man das respektiert. Meine vorherige Gastfamilie und ich sind nicht im Streit auseinander gegangem, da ich die Entscheidung im Sinne fuer das allgemeine Wohlbefinden getroffen habe und sie es somit auch total verstehen konnten. Es war im Endeffekt fue jeden das Beste.

Nichtsdestotrotz hatte ich eine total gute Zeit bei ihnen und konnte mit meiner alten Gastfamilie einen Abschluss in New York haben. Wir besuchten ihre Verwandten in New Jersey und ich hatte somit die Moeglichkeit, Big Apple in der Weihnachtszeit zu erleben – zwar im Rollstuhl, aber das war es wert. Sehr toll war ausserdem, dass mit uns die Austauschschuelerin meiner lokalen Betreuering gekommen ist. Sie heisst Domi (Dominique) und kommt aus Chile. Mit ihr hatte ich vorher schon einmal ein Wochenende verbracht, da wir ein Austauschschuelertreffen auf der Farm meiner Betreuering gemacht haben. Dort waren ausserdem 2 deutsche Austauschschueler und ein Maedchen aus Japan. Dort habe ch mich mit Domi schon super verstanden und in der Zeit in New York sind wir richtige Freunde geworden! Sie ist leider nur ein halbes Jahr in den USA geblieben und somit ist sie nun seit schon fast einem halbem Monat wieder in ihrem Heimatland. Ich hoffe jedoch, dass ich sie auf jeden Fall noch einmal wieder sehe oder sie vielleicht sogar in Chile besuchen kann!

Weihnachten habe ich jedenfalls mit meiner neuen Gastfamilie verbracht und es war wie im Film: mit heisser Schokolade und Zimtschnecken und tausenden Geschenken am Morgen. In dem Beitrag ueber meinen ersten Schultag hier in Roanoke habe ich euch von meiner ersten Freundin “Morgan” erzaehlt. Und wer haette es gedacht, nun kann ich sie meine Schwester nennen. Ich bin in meiner neuen Familie total gluecklich! Morgan und ich sagen beide: Living together is like having a sleepover every day! Wir verbringen fast jede Minute zusammen und es ist einfach total toll! Ausserdem habe ich eine Gastmama, die unbeschreiblich gut kocht, und einen Gastpapa, der ein totaler Cowboy ist. Ausserdem Teil der Familie ist Potter, ein mittelgrosser Hund, der total wild und verspielt ist! Weihnachten habe ich dann auch meinen Morgans Bruder Michael kennengelernt, der 23 ist und in einem anderen Staat arbeitet. Ich freue mich schon total, ihn an unserer Graduation am 08.Juni 2016 wiederzusehen!!
Wichtig ist ausserdem Courtney, Morgans Stiefschwester. Sie ist 31 und auch einfach wundervoll! Sie und ihr Mann leben 15-20 Minuten entfernt, aber trotzdem ist es einfach, sich mit ihnen zu treffen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Letztes Wochenende war ich zum Beispiel mit meiner Gastfamilie und Courtney und Richard (ihr Mann) bei meinem ersten Rodeo. Dies war eine total neue, aber interessante und spassige Erfahrung. Ich moechte auf jeden Fall ein weiteres Mal zu so einem Event gehen!

So viel also zum Thema Gastfamilie. Bei mir war in letzter Zeit echt viel los und so langsam komme ich also wieder in einen Alltag herein. Mein Laufen klappt immer besser und in 4 Wochen geht es dann auch schon wieder zum Arzt zum Roentgen, mal gucken, was das so bringt.

Bis dahin, adios mis amigos!

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